KI-Systeme können beim Energiemanagement, in Verteilnetzen, bei Energie-Erzeugern und Endverbrauchern die Effizienz steigern, die Resilienz erhöhen und die Versorgungssicherheit optimieren. Wie aber lässt sich KI als für den Energiesektor immer noch sehr neue Technologie in ein etabliertes Energie-Ökosystem mit seinen bewährten Systemansätzen integrieren? Antworten auf diese Frage gibt das neue Whitepaper KI Energy der vom VDE getragenen Normungsorganisation DKE. Für die Erstellung des Whitepapers brachte die DKE Normungs- und KI-Experten zusammen. Sie identifizierten und klassifizierten über 300 Normen, die für KI-Lösungen in der Energiebranche relevant sein könnten. Die Normungsexperten erstellten daraufhin eine Architektur, in der Normen und Standards die Interoperabilität der Systeme und Prozesse sicherstellen. Die KI-Entwickler brachten ihre Ideen und Anwendungen ein, um die Architekturen zu erweitern. Mit dem Whitepaper wolle die DKE die Vernetzung von Interessensgruppen unterstützen, um die sichere digitale Transformation des Energiesektors zu fördern. „Normen machen die Entwicklung und Anwendung von KI-Lösungen erst transparent und skalierbar und fördern so die allgemeine Akzeptanz“, sagt Jörg Schmidtke, Vorsitzender des Komitees ‚Smart Energy‘.
VDE Verband der Elektrotechnik
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