Elektrohandwerke: 2024 Zuwachs bei den Auszubildenden

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Bild: ZVEH

Die E-Handwerke verzeichnen erneut ein Wachstum bei der Zahl der Auszubildenden. So absolvierten im vergangenen Jahr 46.481 (+0,6%) junge Menschen eine Ausbildung im größten Klima- und installierenden Gewerk. 2023 waren es noch 46.196. Die Zahl der Neuverträge ist zwar rückläufig, bleibt aber auf hohem Niveau. Die größten Zuwächse innerhalb der e-handwerklichen Berufsbilder verzeichnete der ‚Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik‘. Dieser stellt innerhalb der E-Handwerke den größten Anteil. Die Zahl der Auszubildenden stieg hier um 0,9% auf 41.397 (2023: 41.018). In den anderen e-handwerklichen Berufen waren die Auszubildendenzahlen hingegen rückläufig. Nach Zuwächsen bei den Neuverträgen in 2023 (+3,9%) war in 2024 nach dem coronabedingten Einbruch im Jahr 2020 erstmals wieder ein Minus zu verzeichnen (-2,1%). Das hohe Plus im Vorjahr ist allerdings auch auf die Neustrukturierung der e-handwerklichen Berufe zurückzuführen, die zu einer höheren Fluktuation innerhalb der E-Handwerke geführt hatte. Hinzu kommt, dass der demografische Wandel auch in den E-Handwerken zunehmend Spuren hinterlässt. Entschieden sich 2023 noch 16.134 junge Menschen für eine e-handwerkliche Ausbildung, so waren es im vergangenen Jahr noch 15.803, was immer noch der zweithöchste Wert der letzten zehn Jahre ist. Die Rückgänge erstrecken sich dabei über alle Berufsbilder.