
Laut einer aktuellen Studie von Red Hat haben 57% der befragten deutschen Unternehmen keine definierte Exit-Strategie, falls ihr primärer KI-Anbieter den Zugang einschränkt. Ebenfalls gemäß der Studie geben 37% dieser Unternehmen an, ein solcher Wechsel hätte moderate bis erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftskontinuität. Die Studie zeigt, dass nur 51% der deutschen Teilnehmer und Teilnehmerinnen vollständig nachvollziehen können, wo ihre Daten gespeichert, verarbeitet oder potenziell zugänglich sind. Gleichzeitig gestehen 46% der Befragten ein, keinen vollständigen Überblick zu haben. Bei 3% bestehe eine erhebliche Lücke bei der Transparenz. Insgesamt sagen 97% der Befragten, sie hätten zumindest teilweise Einsicht in diese Prozesse.
Agentic AI-Governance selten
Nur 30% der deutschen Unternehmen verfügen laut Studie über ausgereifte Governance-Strukturen für Agentic AI. Weitere 29% berichten von lückenhaften Regelwerken, und 27% beschränken sich auf grundlegende Regelungen. Länderübergreifend haben 64% zumindest teilweise oder umfassend Governance-Strukturen etabliert. Künstliche Intelligenz (KI) verspricht die Revolution der Fertigung, doch in der Praxis scheitern viele Projekte an einer unzureichenden Datenbasis. Warum Sie erst Ordnung schaffen müssen, bevor Sie Künstliche Intelligenz erfolgreich nutzen können. ‣ weiterlesen
Ohne Datenordnung keine Effizienz: Wie Sie Ihre Produktion KI-ready machen
Politik soll Open-Source verbindlich machen
Nach Angaben der Studie sprechen sich 72% der befragten deutschen IT-Entscheider dafür aus, dass der Gesetzgeber Open-Source-Prinzipien wie Transparenz, Prüfbarkeit und entsprechende Lizenzmodelle verpflichtend vorgeben sollte, um Unternehmen bei der Erreichung von KI-Souveränität zu unterstützen.
Red Hat ließ die Untersuchung von Censuswide durchführen. Befragt wurden jeweils 100 IT-Entscheider aus Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien und den Niederlanden. Die Datenerhebung fand vom 20. bis zum 25. März statt.
















