Wie Robotik in der Reha hilft

In der Rehabilitation hilft Robotik Patienten dabei, ihre Mobilität wiederherzustellen und Muskeln zu stärken. Exoskelette und robotische Bewegungssysteme unterstützen die Heilung, begleiten Bewegungen und führen diese wiederholt aus. Laut Pressemitteilung schreitet zudem die Forschung zu Gehirn-Computer-Schnittstellen voran. Sie sollen es gelähmten Menschen ermöglichen, Prothesen oder Exoskelette selbst wie eigene Körperteile zu steuern.

Die Integration ist entscheidend

Robot Valley betont das Potenzial der Robotik, den Klinikalltag für Personal und Patienten zu verbessern. Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine setze jedoch Akzeptanz voraus. Wenn das Personal in Entscheidungen einbezogen wird und diese mitträgt, kann Robotik systematisch in die Klinikabläufe integriert und bedarfsorientiert eingesetzt werden.

Weiter wird mitgeteilt, dass der Robotereinsatz nicht immer sinnvoll ist, nur weil er technisch möglich ist. Eingriffe, die ohnehin laparoskopisch minimalinvasiv, schnell und sicher durchführbar sind, müssen nicht zusätzlich mit Robotern automatisiert werden. Auch in Notfällen mit starken Blutungen, instabilen Patienten und Situationen, die einen schnellen Zugang erfordern, ist ein klassischer Eingriff oft sinnvoller. Daher sei es wichtig, genau zu definieren, für welche Aufgaben und unter welchen Rahmenbedingungen Robotik zum Einsatz kommen darf und soll.

Die Zukunft der Robotik

Robot Valley stellt eine Plattform zur Verfügung, die Industrie, Forschung und medizinische Einrichtungen vernetzt. Ziel ist es, für jeden Anwendungsfall die richtige Technologie und den richtigen Partner zu finden. Die Plattform bietet zusätzlich Zugang zum Testbed, mit dem reale Anwendungsfälle validiert werden können, bevor es in die Implementierungsphase geht.

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