Neues Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS
Bild: Fraunhofer IKS
Mit einer feierlichen Veranstaltung wird am 3. Dezember das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS in München eröffnet. Schwerpunkt der Forschung ist die Absicherung künstlicher Intelligenz: Safe Intelligence.
Dabei werden die bislang meist getrennt betrachteten Bereiche Sicherheit und Intelligenz in Einklang gebracht. Das Fraunhofer IKS wird ein zentraler Bestandteil des Kompetenznetzwerks »Künstliche Maschinelle Intelligenz« des Freistaats Bayern. Für die Arbeit des Instituts werden sechs Professuren neu geschaffen, davon vier an der Technischen Universität München (TUM). Vom autonomen Fahren bis hin zu Medizingeräten mit nie gekannten Fähigkeiten in Diagnose und Therapie: Kognitive Systeme eröffnen in zahllosen Bereichen neue Möglichkeiten. Die Grundlage für innovative Entwicklungen für die Anwendung dieser Technologie ist es, die Sicherheit und Intelligenz in den Kognitiven Systemen in Einklang zu bringen. An diesen Herausforderungen forscht gezielt das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS in München, das am 1. Dezember aus dem bisherigen Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK hervorgegangen ist.
Fraunhofer IKS wird tragende Säule des Kompetenznetzwerks ‚Künstliche Maschinelle Intelligenz‘
Das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS wird eine Schlüsselrolle im Kompetenznetzwerk »Künstliche Maschinelle Intelligenz« der Bayerischen Staatsregierung einnehmen. Mit diesem Netzwerk soll die Brücke geschlagen werden zwischen der Grundlagen- und der Anwendungsforschung. Der Schwerpunkt liegt dabei zunächst auf der Entwicklung resilienter kognitiver Systeme, resilienter KI sowie KI für autonome Systeme. Weitere Partner im Kompetenznetzwerk sind neben den beiden Münchner Universitäten TUM und LMU verschiedene Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in München, Erlangen, Würzburg, Augsburg, Bayreuth, Ingolstadt und Amberg-Weiden.