
Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom könnten im Jahr 2030 bei einem beschleunigten Einsatz digitaler Technologien in Deutschland bis zu 64Mio. Tonnen CO2 eingespart werden – 17 Prozent der insgesamt geplanten CO2-Einsparungen im Rahmen des Klimaziels 2030. 65 Prozent der Industrieunternehmen ab 100 Beschäftigten nutzen laut einer aktuellen Bitkom-Befragung spezielle Anwendungen aus dem Bereich Industrie 4.0, weitere 25 Prozent planen den Einsatz. „Insgesamt setzen 90 Prozent der Unternehmen auf Industrie 4.0 – und investieren dafür rund 6 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes“, so Christina Raab, Mitglied im Bitkom-Präsidium. Vergangenes Jahr waren es nach Bitkom-Angaben noch 83 Prozent, im Jahr 2019 74 Prozent. 8 Prozent planen laut Befragung derzeit keinen Einsatz spezieller Anwendungen, können sich aber vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) nutzt laut Befragung etwa digitale Marktplätze. Virtual und Augmented Reality ist bereits in 31 Prozent der Unternehmen im Einsatz, 5G nutzen 29 Prozent. 38 Prozent setzen künstliche Intelligenz ein, etwa zur Automatisierung von Produktionsprozessen. Digitale Zwillinge werden in jedem dritten Unternehmen (33 Prozent) eingesetzt. Immerhin 39 Prozent der befragten Industrieunternehmen sehen sich als Vorreiter der Industrie 4.0. Andererseits gruppieren sich 51 Prozent sich als Nachzügler. 7 Prozent der Unternehmen fühlen sich abgehängt. Den größten Nachholbedarf hat der Mittelstand. Dort bezeichnen sich 58 Prozent als Nachzügler.

















