Viele Menschen informieren sich über ihre persönliche IT-Sicherheit erst im Ernstfall. Dies ist das Ergebnis des Cybersicherheitsmonitors 2026. Die repräsentative Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) beleuchtet das Schutzverhalten der Bevölkerung und ihre Betroffenheit von Cyberkriminalität. Dabei zeigt sich auch: Allein in den vergangenen zwölf Monaten war jeder Zehnte von einer Straftat im Internet betroffen (11%). Häufigster Tatbestand bleibt Betrug beim Onlineshopping. Zugleich zeigen sich Lücken beim Schutzverhalten: 14% informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit, während 40% angeben, sich hin und wieder damit zu beschäftigen. Unter den gängigen Schutzmaßnahmen sind zudem nur starke Passwörter sowie Antivirenprogramme mehr als der Hälfte der Befragten (55 bzw. 54%) überhaupt bekannt. Die Folgen von Cyberkriminalität sind für Betroffene jedoch oft spürbar: 88% berichten von einem Schaden, ein Drittel von finanziellen Verlusten (33%).
Bundesamt für Sicherheit in der IT
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