Der VDI-Ingenieurmonitor für das zweite Quartal 2025 zeigt, dass der Ingenieurmangel trotz schwacher Wirtschaft eine anhaltende Herausforderung für Deutschland bleibt. Die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure und IT-Fachkräfte nahm um 22,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab, dennoch bleiben 106.310 Arbeitsplätze unbesetzt. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit in diesen Berufsfeldern um 19,1 Prozent. Besonders stark betroffen sind die technische Forschung, Produktsteuerung und Bauingenieurberufe. Obwohl sich der Fachkräftemangel in der schwächelnden Wirtschaft deutlich zeigt, bleibt der langfristige Ausblick positiv: Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Ingenieur- und Informatikberufen stieg seit 2012 um 58,5 Prozent. Besonders internationale Fachkräfte spielen eine wichtige Rolle für die Innovationskraft Deutschlands. Die Nachwuchsgewinnung bleibt jedoch kritisch, da jährlich nur 90.000 bis 100.000 junge Ingenieure ihr Studium abschließen. Der VDI betont die Notwendigkeit, internationale Fachkräfte zu integrieren und junge Menschen für technische Berufe zu begeistern, um den Nachwuchs zu sichern.
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