Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, sowie dem zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Jürgen Kerner, ein Papier zur Industriepolitik vorgestellt. Das Papier wurde in der vergangenen Woche (KW 12/2026) Woche im Spitzengespräch des Bündnisses Zukunft der Industrie (BZdI) verabschiedet. Bei dem Bündnis handelt es sich um einen Zusammenschluss von 19 Partnern aus Industrie- und Arbeitgeberverbänden, der DIHK sowie Gewerkschaften und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die Autoren des Papiers beschreiben fünf zentrale Handlungsfelder. Erstens sollen die Rahmenbedingungen verbessert und die strukturelle Wachstumsschwäche überwunden werden. Zweitens gilt es, Fachkräfte zu sichern und die Qualifizierung zu stärken. Drittens sollen Innovationen gefördert und Investitionen in Schlüsseltechnologien vorangebracht werden. Viertens stehen die Stärkung der Resilienz sowie die Verbesserung der Rohstoffversorgung und der Wirtschaftssicherheit im Fokus. Fünftens geht es darum, Europa zu stärken und die Außenwirtschaftsbeziehungen zu diversifizieren.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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