Der Managementsystem-Prozess – bestehend aus Modellierung, Auditierung, Optimierung und Kommunikation – lässt sich durch KI in weiten Teilen automatisieren. Das transformiert den Beruf des Managementsystemverantwortlichen und schafft eine enge Bindung zwischen Realität und Managementsystem(-dokumentation). Diese mündet bei zunehmender Automatisierung in einem digitalen Zwilling der Organisation, der sich eignet, Menschen und künftig KI-Agenten anzuleiten und zu führen. Denn KI-Agenten brauchen spezifisches, oft nur in Köpfen erfahrener Mitarbeitender vorhandenes Wissen, um verlässlich zu handeln. Das Prinzip interaktiver Managementsysteme liefert die Grundlage: Wissen wird kollaborativ erarbeitet, bleibt aber freigabepflichtig durch Prozessverantwortliche. KI erschließt es per Speech-, Process- und Task-Mining und prüft es laufend gegen Normen. So entsteht ein Kontextlayer als Betriebssystem der Organisation, auf dem Agenten Prozesse autark ausführen und ERP, CRM und PLM substituieren.
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