Ausblick

KI wird sicher zukünftig auch in anderen Bereichen Rezepte und Designs kreieren, etwa für Süßigkeiten, Parfüms, Getränke und Schuhe. Vieles davon ist bereits erprobt, aber noch nicht im großen Maßstab verfügbar. Technologieunternehmen versuchen auf Basis von KI neue Produkte wie etwa Medikamente zu entwickeln. Aber auch Simulationen zur Planung komplexer Szenarien werden mit KI möglich.

KI mit Geruchssinn

Eine Forschungsgruppe der Technischen Hochschule Lübeck hat kürzlich eine KI vorgestellt, die wie eine künstliche Nase verschiedene Gerüche erkennen kann, darunter auch verschiedene Whisky-oder Kaffee-Sorten. An der Apparatur sind vier Sensoren angebracht, mit denen u.a. die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Luft gemessen werden kann. Dieser Anwendungsfall könnte beispielsweise auch dazu dienen, ungesunde Schadstoff-Konzentrationen an einem Industrie-Arbeitsplatz zu erkennen, noch bevor die menschliche Nase diese erfassen kann. Welche weiteren KI-Anwendungen sich in der Fertigung durchsetzen werden, wird sich zeigen. Was allerdings heute schon deutlich wird ist, dass Kreativität und Offenheit im Umgang mit KI und ML wichtig und der menschliche Faktor dabei unabdingbar ist.

Director von Thoughtworks Finnland.

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