Wie künstliche Intelligenz MES-Software ergänzt

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Bild: GFOS mbH

MES-Lösungen für die Industrie sind spezialisierte, leistungsstarke Datensammler und dort im Einsatz, wo Produktionen digital analysiert, kontrolliert und gesteuert werden. Anlagen, Maschinen und sonstige produktionsnahe Systeme werden kontinuierlich und in Echtzeit überwacht, Betriebsdaten, Maschinen- und Prozessdaten sowie Informationen aus dem Materialfluss und dem Auftragsmanagement erfasst. Alle Informationen fließen in ein digitales Fertigungsmanagement ein. Diese Produktionsleitsysteme können ein hohes Maß an Transparenz und Flexibilität erzeugen. Sie tragen zur nachhaltigen Optimierung der fertigungsnahen Prozesse bei, weshalb sie in allen Branchen und Unternehmensgrößen in Fertigung und Logistik eingesetzt werden.

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Bild: GFOS mbH

Steigender Druck am Markt

Der steigende Wettbewerbsdruck, die Notwendigkeit von Standardisierung bzw. Automatisierung für mehr Effizienz und Produktivität sowie ein nachhaltiger Ressourceneinsatz sorgen für ein Umdenken. Wollen sich Betriebe für die Zukunft aufstellen, müssen sie Daten erfassen und sinnvoll auswerten. So erhalten sie einen Überblick über die Produktion, eine präzise Vor- und Nachkalkulation sowie Einblicke in die Leistung von Mensch und Maschine. Doch gerade im Mittelstand wird oft auf Basis von Erfahrungswerten produziert. Insellösungen setzen der Analytik ebenfalls Grenzen, da Daten oft nicht standardisiert und übergreifend ausgewertet werden können. Hier können Anwendungen unterstützen, die über Schnittstellen große Datenmengen verarbeiten können.

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Bild: GFOS / ©Joseffson Fotografie

Keine Frage des Budgets

Mit einem MES lassen sich Daten systematisieren, auch bei einem kleinerem Budget. Oft ist die Sorge vor hohen Kosten, fehlendem IT-Wissen sowie dem Einsatz großer Kapazitäten unbegründet. Denn der Aufwand der Implementierung wird zuweilen höher eingeschätzt als er ist. Die Einführung einer digitalen Produktionssteuerung muss nicht jahrelang dauern. Um diese digitalen Lösungen einzusetzen, sollten vielmehr Unternehmensführung und Fertigungsmanagement zeitgemäß eingestellt sein.

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Bild: ©dTosh/stock.adobe.com

Der digitale Zwilling

Sollen Daten aus der Fertigung strukturiert und kontinuierlich erfasst werden, sind Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit wichtig. Der Transfer sollte störungs- und verlustfrei stattfinden, um eine verlässliche Datenbasis aufzubauen. Verarbeitungs- und Zugriffszeiten erfolgen heute häufig in Echtzeit, um ein flexibles Planen und Steuern zu ermöglichen. Die eingesetzten IT-Lösungen müssen bedarfsgerecht konfiguriert sein. Außerdem sollte die Software dafür sorgen, dass ein virtuelles Abbild der Produktion entsteht. An diesem digitalen Zwilling werden optimierbare Prozesse und alternative Produktionsplanungen sichtbar. Unternehmen erkennen Engpässe und Abweichungen, wo der Materialfluss stockt, oder ob sich Kapazitäten verschieben, weil etwa Lieferschwierigkeiten zu Anpassungen bei den Auftragsreihenfolgen führen. Damit müssen sich Produzenten aktuell häufiger befassen.

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