Wie digitale Mitarbeitenden die Fertigung erleichtern

Um Abläufe effizienter zu gestalten, können Unternehmen auf digitale Mitarbeitende zurückgreifen. Die KI-Agenten sind leistungsstark und branchenspezifisch, wodurch sie Aufgaben selbstständig erledigen und ihr Vorgehen flexibel an sich verändernde Rahmenbedingungen anpassen können. IFS stellt vier digitale Mitarbeitende vor, die exemplarisch verschiedene Aufgaben in einem Industrieunternehmen übernehmen:

  • Customer Order Manager: Bei Eingang eines Kundenauftrags prüft er die Bestellung, erkennt fehlende Informationen und holt bei Bedarf Rückfragen von Mitarbeitenden oder direkt vom Kunden ein. Anschließend legt er den Auftrag strukturiert im System an.
  • Inventory Replenisher: Der KI-Agent überwacht kontinuierlich und automatisiert, welche Produkte oder Bauteile im Lager verfügbar sind und löst bei Bedarf Nachbestellungen aus.
  • Material Replenisher: Durch die Analyse von Stücklisten ermittelt er den Bedarf und initiiert die Beschaffung von Materialien für Produktion oder Serviceeinsätze.
  • Supplier Order Manager: Für eine reibungslose Kommunikation koordiniert er Bestellungen und Auftragsbestätigungen, verfolgt Verzögerungen nach und erinnert an ausstehende Rückmeldungen.
Sören Michl, Vice President AI Adoption bei IFS
Sören Michl, Vice President AI Adoption bei IFSBild: IFS Deutschland GmbH

„Automatisierung ist dann erfolgreich, wenn sie Mitarbeitende dort unterstützt, wo Routine am meisten Zeit frisst, und gleichzeitig den Überblick über komplexe Abläufe sichert“, sagt Sören Michl, Vice President AI Adoption bei IFS. „Digitale Mitarbeitende fungieren dabei wie ein Bindeglied zwischen Mensch, Daten und Systemen. Sie treffen fundierte Entscheidungen, entlasten Teams bei Routineaufgaben und sorgen dafür, dass Unternehmen auch in hektischen Situationen handlungsfähig bleiben.“