Nachhaltigkeit bleibt in den meisten Unternehmen weiterhin Chefsache: In 73 Prozent ist die Verantwortung für die Transformation auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene verankert – unverändert zum Vorjahr. Gleichzeitig verliert das Thema deutlich an Priorität: 59 Prozent der Unternehmen aus Real- und Finanzwirtschaft berichten von sinkender interner Bedeutung, nachdem es im Vorjahr nur rund 14 Prozent waren. Laut einer Studie von Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator, Universität Hamburg und Peer School for Sustainable Development hängt das auch damit zusammen, dass Nachhaltigkeit in der öffentlichen Debatte in den Hintergrund rückt; besonders Großunternehmen und größere Mittelständler spüren diese Entwicklung. Zudem planen weniger Unternehmen als zuvor, die Verantwortung künftig auf die Führungsebene zu heben (minus sieben Prozentpunkte). Als wichtigste Treiber der Nachhaltigkeitstransformation nennt die Studie künftige Beschäftigte und die Geschäftsführung, gefolgt von der jungen Generation und Wettbewerbern.
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In 73% der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert, das Thema verliert jedoch an Priorität. Das geht aus einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development hervor.
Die Studienautoren verweisen darauf, dass das Thema Nachhaltigkeit in der öffentlichen Debatte in den Hintergrund rückt. Das wirke sich auch auf die Haltung der Unternehmen aus. Bei 59% der Unternehmen aus Real- und Finanzwirtschaft verliert Nachhaltigkeit intern an Priorität. Im Vorjahr gaben dies nur rund 14% der Unternehmen an. Unter den 822 befragten Unternehmen spüren vor allem Großunternehmen und größere Mittelständler die Debatten stark. Die abnehmende Dynamik zeigt sich auch in der Stagnation der Verantwortung für das Thema auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene, hier gab es keine Veränderung zum Vorjahr. Auch der Anteil der Unternehmen, die dies ‚in Planung‘ haben, geht um 7 Prozentpunkte zurück.
Die stärksten Treiber der Nachhaltigkeitstransformation sind laut Studie ‚zukünftige Beschäftigte‘ sowie ‚die Geschäftsführung‘, gefolgt von der ‚jungen Generation‘ und ‚Wettbewerbern‘.
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