
Veraltete Technik in Produktionsumgebungen erweist sich als ineffizient, doch der Kauf neuer Ausrüstung und Software sowie die Entsorgung der Altgeräte ist kostenintensiv. Dies gilt umso mehr beim Aufbau moderner Automationsumgebungen, die jedoch für die Wettbewerbsfähigkeit im zunehmenden Maße entscheidend sind. Gerade im Mittelstand ist es ein oftmals zu teures Unterfangen in die Automation einzusteigen, da in der Regel auf einen Schlag eine große Investition getätigt werden muss.
Leasing bietet handfeste Vorteile
Mit einem Leasingmodell könnten Unternehmen ihr Equipment immer auf dem neuesten Stand halten, ohne dass dafür massive Investitionen für die Anschaffung sowie Folgekosten anfallen. Ein flexibles, auf Automationsumgebungen ausgerichtetes Leasingangebot bezieht sich nicht auf einzelne Produkte, sondern Komplettlösungen. Diese können mehrere Roboter, erweiterte Steuerungsfunktionen sowie Software und Service umfassen. Unternehmen zahlen beispielsweise für die geleaste Automationsumgebung drei Jahre lang eine monatliche Rate und können die Ausrüstung zum Ende der Laufzeit auslösen oder zurückgeben – ähnlich wie bei Firmenwagen.
Daraus resultieren einige Vorteile, gerade für weniger finanzstarke KMU, denn Leasing bietet einen alternativen Weg zur Modernisierung. Der Fokus liegt dabei auf der Einsparung von Kapital und der Optimierung des ROI. Der interne Freigabeprozess für monatliche Leasingraten ist kürzer als bei einer großangelegten Investition in eine Automationslösung. Unternehmen halten sich zudem den Cashflow frei für andere Geschäftsbereiche. Vor allem können Unternehmen Automationsprojekte schneller angehen und damit schneller von Produktivitätsgewinnen profitieren. Vorhersehbare Betriebskosten machen die Planung einfacher und die Gewinnschwelle lässt sich früher erreichen. Der Zugang zu neuester Technologie im Rahmen des Leasingvertrags trägt zur Wettbewerbsfähigkeit bei, da keine Gefahr besteht, dass die Lösung irgendwann veraltet ist.
Leasing erlaubt es Unternehmen, ihre verfügbaren Mittel entsprechend ihrer jeweiligen Produktionsauslastung zu definieren. Dazu genießen sie die Freiheit, Automationsequipment von unterschiedlichen Herstellern in einer einzigen Leasing-Strategie zusammenzufassen. Mittels Online-Bestandsverwaltung lassen sich alle geleasten Anlagegüter bequem darstellen und nach Seriennummern auflisten. Künstliche Intelligenz (KI) verspricht die Revolution der Fertigung, doch in der Praxis scheitern viele Projekte an einer unzureichenden Datenbasis. Warum Sie erst Ordnung schaffen müssen, bevor Sie Künstliche Intelligenz erfolgreich nutzen können. ‣ weiterlesen
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Automationsanbieter profitieren ebenfalls vom Leasingmodell, denn sie erhalten von der Leasing-Bank eine sofortige Zahlung für die gesamte Laufzeit des Auftrags. Die Abwicklung aller weiteren administrativen und finanziellen Prozesse erfolgt direkt zwischen Kunde und Bank.
Leichter Einstieg für KMU in die Automatisierung
Mit seiner Partnerbank CSI Leasing hat Delta Electronics ein Leasing-Modell entwickelt, mit dem Unternehmen zu überschaubaren monatlichen Kosten die D-Bot-Automationslösung in ihre Produktionsumgebung implementieren können. Dies erleichtert insbesondere KMU den Einstieg in die Automatisierung und senkt die Hemmschwelle großer Investitionen.
Der Beschaffungsprozess erfolgt in wenigen Schritten:
- Kundenanfrage: Der Kunde wendet sich an den Automationsanbieter mit einer Anfrage für eine Automationslösung.
- Angebotserstellung: Der Automationsanbieter stellt ein maßgeschneidertes Angebot zusammen mit einem optionalen Leasingangebot.
- Entscheidung des Kunden: Der Kunde kann an dieser Stelle zwischen Direktkauf und Leasing über einen Finanzierungspartner entscheiden.
- Vermittlung an Leasing-Bank: Nach der Entscheidung für Leasing wird der Kunde an den Finanzierungspartner vermittelt, der ein Angebot erstellt.
- Vertragsunterzeichnung: Der Kunde prüft und unterzeichnet den Leasing-Vertrag.
- Bestellung: Sobald der Vertrag unterzeichnet ist, gibt die Leasing-Bank eine Bestellung für die Automationslösung heraus.
- Lieferung: Die Leasing-Bank wickelt Lieferung und die Übergabe an den Kunden ab.
Breites Spektrum an Automatisierungslösungen
Das Leasing-Modell macht ein breites Spektrum an Automatisierungslösungen ohne Vorabinvestitionen verfügbar. Vor allem macht Leasing den Einsatz leistungsfähiger Cobots auch für mittelständische Unternehmen finanziell realisierbar.
Mit den kollaborativen Robotern der D-Bot-Serie stellt Delta effiziente Helfer für Anwendungen wie Machine Tending, Palettierung oder KI-gestützter Qualitätskontrolle zur Verfügung. Mit dem Cognibot-Kit steht zudem seit kurzem für D-Bots eine Erweiterung mit KI, 3D-Vision und Sprachsteuerung bereit. Neu ist auch die mobile Plattform D-Bot MAR, ein autonomer Roboter für verschiedene Produktions- und Intralogistikanwendungen. Ein optionaler Schienenaufbau dient hierbei als Ergänzung, um beispielsweise Europalletten zu transportieren. Ebenso verfügbar ist ein Flottenmanagementsystem zur Orchestrierung der mobilen Roboter. Ein AMR (Autonomous Mobile Robot) dieser Art ist zudem mit Multisensoren zur umfassenden Wahrnehmung der Umgebung ausgestattet, unter anderem mit einem Laser-Scanner für 360°-Rundumsicht.
Eine weitere auch im Leasing-Modell verfügbare Automationslösung ist der Dynamic D-Bot, eine Kombination aus mobilem Roboter (D-Bot MAR), Cobot (D-Bot) und Batterie. Sie kombiniert den autonomen Transport von Paletten mit flexibler Roboterautomatisierung. Der Cobot-Arm kann selbstständig aufgenommen, transportiert und an verschiedenen Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Dank der modularen, integrierten Stromversorgung kann der Roboter unabhängig von einer externen Stromquelle arbeiten und ist somit flexibel einsetzbar. Der Dynamic D-Bot entlastet Mitarbeiter von monotonen Pick & Place- sowie Transportaufgaben und schafft damit mehr Zeit für anspruchsvollere Arbeiten in Lagerhaltung und Logistik.















