Einfach zum eigenen Cobot

SensoJoints
Bild: Sensodrive GmbH

Bislang mussten Hersteller von Cobots und Medizinrobotern ihre Antriebe selbst entwickeln und zertifizieren lassen – mit hohen Kosten und meist jahrelangem Zeitaufwand. Werden stattdessen die einbaufertigen SensoJoint-Antriebe in Robotiklösungen integriert, sparen sich Anwender diesen Aufwand. Der Anwender stellt unter anderem folgende Vorteile in Aussicht:

  • Cobots und Medizinroboter in weniger als fünf Monaten entwickeln
  • ISO10218 und ISO/TS15066 bis zu viermal schneller umsetzen
  • Time-to-Market halbieren
  • Entwicklungs- und Zertifizierungskosten in siebenstelliger Höhe einsparen
  • Kein Risiko durch Entwicklungsfehlschläge

Die SensoJoints-Antriebsmodule sind auf den Einsatz in der Industrie- und Medizinrobotik ausgerichtet. Sie wurden entsprechend nach allen für das Sicherheitsintegritätslevel SIL3/PLe relevanten Sicherheitsnormen zertifiziert: IEC61508, IEC62061, IEC61800-5-2 und ISO13849. Die Normen EN/ISO12100, EN/ISO10218-1, EN7ISO10218-2, EN60204-1 und ISO/TS15066 können so deutlich schneller umgesetzt werden:

 Mit den sicheren, einbaufertigen 
Antriebmodulen lassen sich moderne Robotiklösungen mit deutlich weniger Aufwand entwickeln.
Mit den sicheren, einbaufertigen Antriebmodulen lassen sich moderne Robotiklösungen mit deutlich weniger Aufwand entwickeln.Bild: Sensodrive GmbH

Quantensprung für die Roboterentwicklung

Die zertifizierten Antriebsmodule sollen die Entwicklung sensitiver Robotiklösungen gleich in mehrfacher Hinsicht revolutionieren. Denn neben der deutlichen Reduzierung von Entwicklungszeit und -kosten bieten sie Roboterherstellern eine Vielzahl weiterer spannender Eigenschaften in Kombination.

  • Hohe Sensitivität durch anspruchsvolle Drehmomentregelung: Herz der SensoJoints sind die patentierten Drehmomentsensoren von Sensodrive. Ihre hohe Messgenauigkeit erlaubt auch unter Einfluss von Störfaktoren stets hoche Präzision und Performance. Entsprechend hoch ist die Sensitivität, die damit für Roboter in Industrie- und Medizin-Robotik möglich wird.
  • Vielseitig einsetzbar und einbaufertig: Ob Industrie-Cobot oder Stative für Operationsmikroskope – die Antriebsmodule lassen sich unkompliziert in nahezu jede Robotiklösung integrieren, die die Sensitivität einer Drehmomentregelung benötigt. Aufgrund standardisierter Schnittstellen, flexibler Software-Lösungen und diverser Baugrößen bieten sie für fast alle sensitiven Anwendungen eine passende Antriebslösung.
  • Hochsensible Regelungstechnik inklusive aktiver Schwingungsdämpfung: Die integrierten Advanced-Control-Algorithmen garantieren besonders hohe Genauigkeit bei der Bewegungsausführung und eine zuverlässige Positionsregelung. So verhindert z.B. die aktive Schwingungsdämpfung unerwünschtes Nachschwingen und ermöglicht mit präziser Reibungskompensation das feine Ausregeln sehr kleiner Schwingungen – auch bei höheren Trägheiten und Traglasten.
  • Maßgeschneidert für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche: SensoJoint sind in fünf Standard-Größen mit jeweils mehreren Leistungsoptionen verfügbar. Bei Bedarf werden Komplettantriebe sogar völlig individuell auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kunden abgestimmt.

Neben der hauseigenen Drehmomentsensorik von Sensodrive vereinen die Antriebsmodule die Kernkomponenten Motor (Robodrive/TQ-Group) Getriebe (Harmonic Drive) und Regler (Synapticon). Durch die abgestimmte Integration und die Sicherheitszertifizierung können Unternehmen in kurzer Zeit technisch anspruchsvolle Cobots und Medizinroboter entwickeln und dabei sowohl die Kosten als auch den Aufwand für Entwicklung und Zertifizierung senken.