Wie schlägt sich die Positionierung autonomous und versatile konkret in der neuen Serie nieder? Welche Funktionen verkörpern diese Versprechen?
Cassoni: Die Positionierung von autonomer und vielseitiger Robotik spiegelt sich sowohl in der Hardware als auch – noch wichtiger – in der Plattform hinter der neuen Cobot-Serie wider. Im Zentrum steht OmniCore, ABBs einheitliche Steuerungsplattform. OmniCore ermöglicht es uns, denselben leistungsstarken Software-Stack über verschiedene Robotertypen hinweg zu nutzen. Dadurch profitieren Kunden von einer branchenführenden Bewegungssteuerung mit hoher Geschwindigkeit und Präzision – kombiniert mit skalierbarer, vereinfachter Integration und großer Flexibilität für unterschiedlichste Anwendungen.
Kullmann: Die Autonomie wird durch die auf OmniCore aufbauenden KI-Funktionen ermöglicht. Dazu gehören KI-gestützte Bildverarbeitung, Bewegungssteuerung und Entscheidungsfindung, die es dem Roboter erlauben, seine Umgebung wahrzunehmen, sich an Veränderungen anzupassen und Aufgaben mit geringer manueller Programmierung auszuführen. Die Kompatibilität mit Lösungen wie EyeMotion verstärkt dies zusätzlich und ermöglicht visuell geführtes Greifen sowie dynamisches Handling in realen, unstrukturierten Umgebungen. Der Cobot selbst ist ein starkes Beispiel für Autonomous Versatile Robotics. Er ist von Grund auf flexibel und vielseitig konzipiert und kann eine breite Palette von Anwendungen, Werkzeugen und Traglasten bewältigen – und bleibt dabei einfach zu installieren und zu bedienen. Schließlich sorgt die nahtlose Integration zwischen unseren Cobots und den Lösungen unserer Ökosystempartner für Benutzerfreundlichkeit, schnelle Inbetriebnahme und langfristige Flexibilität. Zusammen erfüllen diese Fähigkeiten das Versprechen echter Vielseitigkeit. Künstliche Intelligenz (KI) verspricht die Revolution der Fertigung, doch in der Praxis scheitern viele Projekte an einer unzureichenden Datenbasis. Warum Sie erst Ordnung schaffen müssen, bevor Sie Künstliche Intelligenz erfolgreich nutzen können. ‣ weiterlesen
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Wie fügt sich diese Serie in ABBs längerfristige Vision für eine autonome Fertigung ein?
Cassoni: Die neue Cobot-Serie bildet einen zentralen Baustein in der langfristigen Vision von ABB Robotics für eine autonome Fertigung. Unser Anspruch ist es, über traditionelle, vorprogrammierte Automatisierung hinauszugehen – hin zu Systemen, die lernen, sich anpassen und intelligent mit Menschen sowie anderen Maschinen zusammenarbeiten. Durch die Kombination von industrieller Geschwindigkeit und Leistung mit kollaborativer Sicherheit, No-Code-Programmierung und Plug&Play-Konnektivität reduziert die Serie die Abhängigkeit von Spezialwissen erheblich. Gleichzeitig können Produktionssysteme bei sich ändernden Anforderungen schnell neu konfiguriert und eingesetzt werden. In ABBs umfassendes Software und Hardware-Ökosystem integriert vereinfacht die Serie die Implementierung und beschleunigt die Integration. Kunden können Automatisierung schneller und mit weniger Aufwand einführen und ihre Leistung kontinuierlich durch Daten und KI verbessern.
Wie fügt sich die neue Cobot-Serie in ABBs gesamtes Automationsportfolio ein?
Kullmann: Unsere neue Cobot-Serie stärkt ABBs Automatisierungsportfolio, indem sie unser Angebot an kollaborativen Robotern erweitert und gleichzeitig eine einheitliche Plattform beibehält. Dadurch können wir ein noch breiteres Spektrum an Kundenanforderungen bedienen, von hochdynamischen Industrieanwendungen bis hin zu fortschrittlichen, intuitiven Lösungen, und bieten hohe Flexibilität und Auswahl innerhalb eines umfassenden Produktportfolios.















