Drittes AI Camp in Wolfsburg

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Künstliche Intelligenz verändert und beeinflusst unser tägliches Leben nachhaltig. Wie sehr das Thema die Menschen beschäftigt, hat das diesjährige AI Camp gezeigt. Rund 310 Bürger und Unternehmer über die Stadtgrenze von Wolfsburg hinaus haben an dem von der Weissenberg Group und der IHK Lüneburg-Wolfsburg veranstalteten virtuellen AI Camp teilgenommen. Die im Vergleich zum Vorjahr doppelt so hohe Teilnehmerzahl ist nicht nur dem Thema, sondern nicht zuletzt auch dem digitalen Format der diesjährigen Veranstaltung geschuldet, das mehr Interessenten die Möglichkeit eröffnete, mit namhaften KI-Experten die unterschiedlichen Facetten Künstlicher Intelligenz zu diskutieren.

In seiner Keynote-Speech stellte Tim Cole, Chefredakteur Smart Industry, gleich zu Beginn klar: „Erwarten Sie sich nicht zu viel von künstlich intelligenten Systemen – aber auch nicht zu wenig! Richtig verstanden und angewendet, kann KI unsere Wirtschaft, unseren Handel, unsere Fertigungsindustrie, unsere Forschung und Entwicklung und alle anderen Aspekte der täglichen Unternehmenspraxis radikal verändern, die Wirtschaft und das Leben von Millionen von Menschen transformieren und verbessern“. Wenn es einen ernsthaften Grund gibt, sich wegen Künstlicher Intelligenz Sorgen zu machen, dann sieht Tim Cole ihn eher im Bereich der Politik.

Anschließend nahm Birgit Eschbach, Inhaberin der Agentur für Marketing & Events Rheintoechter, die Teilnehmer mit auf eine kurze Deutschlandreise, um zu klären was Deutschland braucht, um in einer der wichtigsten Schlüsseltechnologien erfolgreich zu sein. Trotz des großen Potenzials für ein Wirtschaftswunder 2.0 gibt es noch viel zu tun. Neben dem Abbau von Ängsten vor der Komplexität von KI, braucht es eine neue Form der Vernetzung der regionalen Akteure, um aus den Silos auszubrechen, es bedarf einer Integration der verstreuten Labs und Hubs in die Unternehmenszentralen und vor allem müssen Unternehmen langfristige KI-Strategien auch auf ihre Agenda setzen, verbunden mit einem unternehmensweiten Wissenstransfer.

Zusammen mit Markus Bönig, Geschäftsführer der Qonsilus GmbH tauchten die Teilnehmer anschließend in die medizinische Welt der Diagnosen mit KI ein. Für Markus Bönig geht es darum, medizinisches Wissen verfügbar zu machen, indem es codiert wird, um es automatisiert auf den Einzelfall anwenden zu können.

Christopher Dübe, Gründer und Geschäftsführer der Erason GmbH, und Niklas Maximilian Mrutzek, Gründer und Leiter Consulting der Erason GmbH, gaben einen Einblick, wie man mit AI Audience Analytics Streuverluste im Marketing minimiert. Am Beispiel der auf künstlicher Intelligenz basierenden Plattform AIlon zeigten die beiden Unternehmensgründer auf, wie KI nationale und internationale Unternehmen unabhängig von Größe und Branche bei der zielgruppengerechten Auswahl von Marketingkanälen oder bei der Persönlichkeitsanalyse von Kunden- und Zielgruppen unterstützt. Dazu werden beispielsweise Interessen aus allen Lebensbereichen auf ihre Kausalität zur Zielgruppe zu gehören hin untersucht.

In der anschließenden Paneldiskussion kristallisierten sich drei Themenschwerpunkte heraus, die in Kleingruppen intensiv von den Teilnehmern mit den Vortragsrednern weiter vertieft wurden. Neben der Frage, ob die deutsche Wirtschaft schon in der Welt der KI angekommen ist, wurde auch noch diskutiert, ob KI in der Diagnostik erst der Anfang ist und warum KI im Marketing alles verändert.

Thematik: Newsarchiv
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Weissenberg Business Consulting GmbH

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