
Mit der Aachener KI-Woche und Karlspreisverleihung als Impulsgeber ruft Inform zu einer eigenständigen, industriell verankerten KI-Strategie Europas auf. Europa stehe an einem Wendepunkt in der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI), während in den USA hyperskalierbare KI-Modelle entstehen und China KI zur Säule nationaler Industriestrategie macht, sei Europa lange vor allem Beobachter gewesen, so Dr. Jörg Herbers, CEO der Aachener Inform GmbH. Es sei höchste Zeit für eine eigenständige, technologisch fundierte KI-Strategie, fordert Dr. Jörg Herbers.
Mehr KI-Kompetenz wagen
Inform tritt als Sponsor der Aachener KI-Woche auf und engagiert sich aktiv im Rahmenprogramm. Besonders im Fokus steht Jörg Herbers’ Teilnahme an der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion ‚AI made in Europe – und was bedeutet das für unsere Region?‘ am 20. Mai im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Die Veranstaltung ist Teil des offiziellen Karlspreis-Rahmenprogramms.
„AI made in Europe darf keine defensive Formel für Regulierung sein“, so Herbers. „Es geht nicht darum, Technologie zu zähmen, sondern sie produktiv zu machen. Nicht um einen Fokus auf KI-Kritik, sondern um KI-Kompetenz. Europa muss jetzt zeigen, dass es mehr kann: nämlich wissenschaftliche Exzellenz in operative, skalierbare Systeme übersetzen.“ Künstliche Intelligenz (KI) verspricht die Revolution der Fertigung, doch in der Praxis scheitern viele Projekte an einer unzureichenden Datenbasis. Warum Sie erst Ordnung schaffen müssen, bevor Sie Künstliche Intelligenz erfolgreich nutzen können. ‣ weiterlesen
Ohne Datenordnung keine Effizienz: Wie Sie Ihre Produktion KI-ready machen
Herbers begrüßt daher die Initiative zur Gründung der AI Alliance Aachen, die im Rahmen der KI-Woche durch Unterzeichnung eines Memorandums besiegelt werden wird. Ziel der Allianz ist es, ein starkes regionales KI-Ökosystem zu etablieren, das die Brücke schlägt zwischen Forschung, Industrie und öffentlicher Hand.
KI, die Europas Wirtschaft in Bewegung hält
Inform entwickelt seit Jahren operative KI-Lösungen, die Entscheidungsprozesse in Logistik, Fertigung, Finanzwesen und Luftfahrt automatisieren und optimieren. Aus Sicht des Unternehmens ist es gerade diese taktische Automatisierung, die strategische Resilienz schafft; ein zentraler Wettbewerbsvorteil in geopolitisch volatilen Zeiten.
Entscheidend ist die Fähigkeit, unter Unsicherheit schnell und klug zu handeln – etwa bei Störungen in Lieferketten, Produktionsausfällen oder bei der Steuerung komplexer Materialflüsse. „Die operative Intelligenz europäischer Unternehmen entsteht nicht im Elfenbeinturm, sondern dort, wo jeden Tag schwierige Entscheidungen unter Zeitdruck zu treffen sind: auf dem Shopfloor, etwa in der Fertigung oder der Logistik“, erklärt Herbers. „Genau dafür braucht es KI-Systeme, die reale Prozesse effizienter, robuster und wettbewerbsfähiger machen – nicht als theoretische Modelle, sondern als taktisches Gehirn für die Praxis.“















