Ihr Weg zur Industrie 4 ist unser Taktgeber. Um Einblicke in die Digitalprojekte Ihrer Partner und Mitbewerber zu vermitteln, spüren wir laufend den Topthemen der industriellen IT nach. Und die Anwärter in diesem Jahr sind definitiv künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und weiter die vorausschauende Instandhaltung. Doch die Kommunikation im Markt fokussiert zurzeit deutlich weniger auf einige zentrale Begriffe, als in der jüngeren Vergangenheit. Es wird vielfältig, fachlich auf hohem Niveau und praxisnah diskutiert – wie es einem flächendeckend etablierten Technologiesegment angemessen ist. Der Markt für Industrial Internet of Things ist spürbar gereift.
Das IIoT ist als IT-Schicht zu verstehen, die Daten aus den Maschinen und Anlagen aufnimmt, zum Bestimmungsort überträgt, dort verarbeitet und Information ausgibt. Dann fangen die Unterschiede an: Wo wird verarbeitet, wieviele Maschinen sind abgebunden und – natürlich – mit welchem Ziel werden die Daten verarbeitet und an welche Instanz zurückgespielt? Planen Unternehmen den Einstieg ins IIoT, sollten sie die erforderlichen Details möglichst detailliert ermitteln und planvoll umsetzen, am besten eingebettet in eine tragfähige Digitalstrategie. Wer unter diesen Voraussetzungen einen Dienstleister sucht, stößt in Deutschland auf einen breit gefächerten und leistungsfähigen Anbietermarkt: Vom Hyperscaler, der dutzende Werke auf der ganzen Welt integriert, bis zum KI-Startup, das eine kritische Linie oder Maschine nach allen Regeln der Kunst optimiert.
Naturgemäß plädieren IIoT-Dienstleister für eine technologische Herangehensweise, die mit dem eigenen Angebot korrespondiert – was auch sonst? Da sich die Einstiegsszenarien teils so grundlegend voneinander unterscheiden, kommen Hersteller um den Aufbau eigenen Wissens in dieser Domäne nicht herum, wenn sie den Zug direkt auf das richtige Gleis setzen wollen. Zumal es nicht nur die IIoT-gestützte Fabrikoptimierung im Blick zu halten gilt, sondern insbesondere die Vernetzungsfähigkeit der Produktpalette, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das ist auf Sicht die weitaus größere Herausforderung, die immer mehr von Ihnen betreffen wird. Künstliche Intelligenz (KI) verspricht die Revolution der Fertigung, doch in der Praxis scheitern viele Projekte an einer unzureichenden Datenbasis. Warum Sie erst Ordnung schaffen müssen, bevor Sie Künstliche Intelligenz erfolgreich nutzen können. ‣ weiterlesen
Ohne Datenordnung keine Effizienz: Wie Sie Ihre Produktion KI-ready machen
Auf der Haben-Seite steht: Die verfügbaren Lösungen sind über die letzten Jahre deutlich leistungsfähiger geworden. Gerade die Automatisierungsbranche hat rasante Fortschritte bezüglich der Konnektivität ihrer Komponenten und bei ihren digitalen Services gemacht. Die Produkte, die inspiriert durch den Industrie 4.0-Hype angestoßen wurden, kommen in die Reifephase und werden stetig erweitert. Immer mehr Unternehmen der IT-Branche verstehen die Bedürfnisse von Produktionsunternehmen besser. Vieles von dem, was noch vor kurzem nur durch Projektgeschäft zu implementieren war, lässt sich jetzt mit dem Griff zu Standardmodulen oder Anwendungen lösen. Das schafft Freiräume, sich auf die wirklichen Projektziele zu konzentrieren. Dieses Magazin ist darauf ausgerichtet, produzierende Unternehmen in genau dieser Schaffensphase zu unterstützen.
Informative Lektüre wünscht Ihnen wie immer
Patrick Prather (pprather@it-production.com)
Redaktionsleiter, IT&Production
















